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Max Ernst bei der Arbeit am Wandgemälde für die Corso-Bar
Aussenansicht des Max Ernst Museums
Kinderführung durch die Schausammlung im Wechsel
Ansicht der Schausammlung im Wechsel
Foyer des Max Ernst Museums
Ein Kind schaut sich in der Schausammlung im Wechsel Bilder von Max Ernst an
Aussenansicht des Fantasie Labors
Ein Besucher in der Schausammlung im Wechsel vor einer Plastik von Max Ernst
Die Frottage Blitze unter vierzehn Jahren von Max Ernst Eine Collage aus dem Collagenroman Une semaine de bonté von Max Ernst Die Decalcomanie D 1943 von Max Ernst Die Plastik Capricorn von Max Ernst

Techniken

Max Ernst war Maler, Zeichner, Bildhauer und Erfinder neuer Techniken für die Kunst. Bei seiner Suche nach Ausdrucksmöglichkeiten war vor allem die Forderung des Surrealismus nach einer "Abkehr von der Herrschaft der Logik, ein Denk-Ditat ohne jede Vernunft-Kontrolle" richtungsweisend, durch die ein Spiel der Gedanken ähnlich dem von Träumen und Halluzinationen erreicht werden sollte.
Max Ernst gestaltete viele seiner Bilder durch die Frottage - so etwa seine Histoire Naturelle - indem er vielfältige Texturen von Materialien, wie zum Beispiel Holzbretter, Blätter und Stroh, auf einem Blatt Papier mit dem Bleistift durchrieb und als Ausgangspunkt für zahlreiche gegenständliche Assoziationen und Deutungen nutzte.
Für seinen Collageroman Une semaine de bonté verwendete er die Collage . Dafür zerschnitt er die Bilder alter Bücher und kombinierte die Fragmente zu neuen geheimnisvollen Welten.
Auf der Suche nach neuen technischen Möglichkeiten, den unmittelbaren Farbauftrag zu vermeiden, entwickelte Max Ernst die Grattage. Bei dieser Technik wird eine Leinwand mit vielen Farbschichten bemalt und dann über einen groben Stoff oder andere Gegenstände gelegt. Mit einem Schaber wird die Farbe wieder abgekratzt, so dass ein Muster der untergelegten Objekte sichtbar wird.
Andere Bilder sind im Abklatsch- oder Decalcomanieverfahren entstanden. Dabei wird dünn aufgetragene Ölfarbe mit einer Glasscheibe oder einem Blatt Papier auf der Leinwand flachgedrückt. Beim Abheben entstehen durch zufällige Blasen und Verästelungen vielfältige Oberflächenstrukturen, die Max Ernst als Inspiration für die Formgewinnung verwendete und Landschaften, Figuren und Ungeheuer herausarbeitete.
Für seine Plastiken nutzte Max Ernst Alltagsgegenstände wie Eierkartons, Töpfe, Garnrollen und Drähte, verwendete sie als Gussformen und verwandelte ihre Bedeutung durch seine teils fantasievollen, teils humorvollen Neukombinationen.

Besucherservice

Öffnungszeiten:

Dienstag - Sonntag 11-18 Uhr
Montags geschlossen

Eintrittspreise:

Erwachsene 7 € / 4 €
Während Wechselausstellungen 8,50 € / 5 €

Adresse:

Comesstraße 42 / Max-Ernst-Allee 1
50321 Brühl (Rheinland)

Telefon:
+49 (0)2232 / 5793 - 0

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Termine

9.12.2016, 17-20 Uhr
Kunstbetrachtung und Technikkurs

"Kunstaktiv: Geschenke in letzter Minute"

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9.12.2016, 17-19.30 Uhr
Feierabend-Angebot

"Meditieren im Museum"

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10.12.2016, 10-17 Uhr
Druckworkshop für Erwachsene

"Der Samstagsdruck"

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Veranstaltungsprogramm

Das neue Programmheft ist da!

Eine Übersicht über unsere Führungen und Workshops sowie weitere Veranstaltungen für die Monate Januar bis März 2017 finden Sie jetzt in unserem aktuellen Programm.

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